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Strukturierte Daten

Strukturierte Daten helfen Suchmaschinen, Ihre Inhalte richtig einzuordnen. Der Überblick über fehlende, unvollständige und fehlerhafte JSON-LD-Blöcke.

Strukturierte Daten im Format JSON-LD sind die maschinenlesbare Beschreibung dessen, was auf einer Seite steht — zusätzlich zum sichtbaren Text. EverAudit prüft in dieser Kategorie, ob sie vorhanden, vollständig und syntaktisch korrekt sind.

Was prüft EverAudit in dieser Kategorie?#

EverAudit liest bei jeder gecrawlten Seite alle <script type="application/ld+json">-Blöcke aus — inklusive verschachtelter @graph-Strukturen — und vergleicht sie mit den für den jeweiligen Seitentyp erwarteten schema.org-Typen. Geprüft wird auf drei Ebenen: Fehlt ein erwarteter Typ komplett, ist er vorhanden, aber unvollständig (Pflichtfelder fehlen), oder lässt sich der JSON-LD-Block wegen eines Syntaxfehlers gar nicht erst einlesen. Zusätzlich prüft EverAudit in dieser Kategorie, ob eingebettete iframes einen zugänglichen Titel besitzen.

Warum ist diese Kategorie prio3?#

Strukturierte Daten sind kein direkter Google-Rankingfaktor und keine Sicherheits- oder Rechtsfrage — ihre Wirkung ist eher eine bessere Darstellung in den Suchergebnissen als eine grundlegende Funktionsfrage der Website. EverAudit stuft Befunde dieser Kategorie deshalb als „keep-an-eye" ein: relevant für die Sichtbarkeit, aber ohne die Dringlichkeit eines Sicherheits- oder Rechtsbefunds.

Die wichtigsten Fehlerarten im Überblick#

  • JSON-LD-Grundlagen (fehlender Typ) — für den Seitentyp erwartete strukturierte Daten fehlen komplett, etwa Product auf einer Produktseite oder Organization auf der Startseite.
  • Unvollständige strukturierte Daten — ein JSON-LD-Block für den richtigen Typ ist vorhanden, aber wichtige Pflichtfelder fehlen, etwa offers bei einem Product-Block oder datePublished bei einem BlogPosting. Google nutzt solche unvollständigen Blöcke häufig nicht für Rich-Results.
  • Fehlerhafter JSON-LD-Block (Parse-Error) — der Block enthält einen Syntaxfehler (z. B. ein fehlendes Komma oder eine falsche Klammerung) und lässt sich von Suchmaschinen gar nicht einlesen. Der gesamte Block wird dann ignoriert, auch die korrekten Teile darin.
  • Iframe ohne zugänglichen Namen — eingebettete Inhalte wie Karten oder Videos ohne aussagekräftiges title-Attribut sind für Vorlese-Software nicht identifizierbar; EverAudit ordnet diesen Check aus technischen Gründen ebenfalls dieser Kategorie zu.

Welche Auswirkung hat das insgesamt?#

Fehlende oder fehlerhafte strukturierte Daten bedeuten nicht, dass eine Seite nicht gefunden wird — der sichtbare Content wird weiterhin normal indexiert. Sie verzichten aber auf zusätzliche, aufmerksamkeitsstarke Darstellungsformen in den Suchergebnissen: Sternebewertungen, Preise, Veranstaltungsdaten oder Breadcrumbs, die ein Ergebnis informativer wirken lassen und erfahrungsgemäß häufiger angeklickt werden. Ein Parse-Error ist dabei der teuerste Fehler, weil er den kompletten Block ungültig macht, selbst wenn nur eine Kleinigkeit falsch ist.

Wie gehen Sie die Behebung an?#

Prüfen Sie zunächst mit Googles Rich-Results-Testtool, ob vorhandene JSON-LD-Blöcke syntaktisch gültig sind — das behebt Parse-Errors meist innerhalb weniger Minuten. Ergänzen Sie danach fehlende Blöcke für die Seitentypen, die EverAudit als „missing" meldet, und vervollständigen Sie bei bestehenden Blöcken die fehlenden Pflichtfelder. Die meisten modernen CMS- und Shop-Systeme bieten dafür eigene Felder oder Erweiterungen, sodass kein manuelles JSON geschrieben werden muss. Details und Code-Beispiele für den häufigsten Fall — fehlende strukturierte Daten — liefert der verlinkte Einzelartikel.

Fazit#

Strukturierte Daten sind kein Muss für die reine Auffindbarkeit, aber ein wirksamer Hebel für eine attraktivere Darstellung in den Suchergebnissen. Weil viele CMS-Systeme die technische Umsetzung inzwischen erleichtern, ist der Aufwand meist überschaubar gegenüber dem Nutzen.